Case Studies

Cantifix – Architektur aus Glas

Cantifix – Architektur aus Glas

Die meisten bemerken das Glas in ihren Häusern nur, wenn es verschmutzt oder defekt ist. Diese Regel gilt aber nicht für die Kunden von Cantifix in London. Die Produkte dieses Her­stellers nur als Fenster zu bezeichnen – das wäre nachgerade unfair.

Cantifix produziert transparente Elemente der Architek­tur, welche den damit gestalteten Gebäuden einen ganz be­sonderen Charakter verleihen – von Fenstern über Wände zu Böden und sogar Decken aus Glas.

Die Herausforderung

Cantifix vertreibt keine Produkte auf der Basis von Abmessungen und Ausschreibungen, wie auch keine Kunstgalerie ein Gemälde in einer 20%-Rabattaktion verkauft, das wegen seiner Größe auf eine bestimmte Wand passt. Die Produkte von Cantifix sind integraler Bestandteil eines architektonischen Entwurfes – die Kunden erwarten daher ein Portfolio, keinen Produktkatalog.

Cantifix muss seinem Vertriebsteam ermöglichen, Produktbilder so zu präsentieren, dass sie die kreative Klientel inspirieren. Es ist nicht genug, diese Aufnahmen nur zu teilen – sie müssen präsentiert werden, im Kontext und ganz nach Bedarf.

Die Lösung

Die Digital Asset Management-Software Picturepark ermöglicht Cantifix, ausgewählte Bilder mit Interessenten und Kunden zu teilen und seine Bilder deutlich besser zu organisieren. „Wenn wir ein Foto eines Produktes benötigen, wissen wir nun, wie wir es schnell finden können“, erläutert Kirstie Russel, Sales Admini­strator bei Cantifix. „Jeder weiß, wo alles zu finden ist, und alle können sehen, was sie sehen müssen.“

Die Wahl der Farbe und der Spezifikation des Glases erfolgt nicht nur aus praktischen Erwägungen heraus, sondern ist wichtiger Teil der Gestaltung des jeweiligen Gebäudes. Spezielle Beschichtungen der Glasoberfläche haben nicht nur Designaspekte, sondern steigern auch die Energieeinsparung sowie Komfort und Privatsphäre. Filme im Glas bieten Akustik- und UV-Filter und können sogar die Oberfläche erwärmen. Das Haus kann zum Vorteil der Bewohner auf kontrollierte Art und Weise mit Tageslicht durchflutet werden.

Produktbasierte Taxonomie

Cantifix organisiert sein Picturepark-System über eine produkt­basierte Taxonomie, die allen Benutzern bekannt und als Regel­werk einfach durchzusetzen ist. Dies erleichtert denjenigen, welche die Inhalte bereitstellen, intelligente Entscheidungen bezüglich der Metadaten zu treffen.

„Vor Picturepark hatten wir das Problem, dass verschiedene Nutzer davon ausgingen, dass Bilder an verschiedenen Speicher­orten auf unserem Dateiserver abzulegen wären. Jetzt haben wir die volle Kontrolle und Bilder wandern nicht mehr auf mysteriöse Art und Weise herum.“

Ein entscheidender Vorteil von Picturepark ist, dass Fotos über die Taxonomie an verschiedenen Speicherorten gefunden werden können – die Nutzer müssen nicht mehr entscheiden, wo die Bilder am besten aufgehoben sind. Dank Picturepark denken sie eher über das „was“, nicht mehr das „wo“ nach.

„Wenn Sie ein Foto nicht finden – wann wissen Sie, wann es Zeit ist, die Suche aufzugeben? Sie können eine Menge Zeit damit verbringen, etwas zu suchen, was Sie schlichtweg gar nicht haben. Picturepark ermöglicht uns, überall zu suchen – wenn wir also etwas nicht finden, wissen wir sofort, dass es gar nicht existiert.“

Das Verwischen der Abgrenzung von Innen und Außen schafft ein größeres Raumempfinden. Glaspanele in voller Raumhöhe verbinden sich mit horizontalem Deckenglas. Der Raum vermittelt bei allem Komfort für die ganzjährige Nutzung ein echtes Outdoor-Gefühl.

Cantifix – Architektur aus Glas
Cantifix – Architektur aus Glas

Natürliches Licht gelangt durch eine gläserne Decke und dank des ebenfalls gläsernen Bodens zu den tieferen Ebenen. Der ultra-stabile Glasboden bietet höchste Sicherheit und gleichzeitig ein sauberes, immer frisches Aussehen (oben). Schiebetüren aus Glas können komplett weggeklappt werden, womit das Bad direkt mit der lauschigen Terrasse verbunden ist (unten).

Kontrolliert teilen

Die Vertriebsteams von Cantifix nutzen Picturepark während der Erstellung von Angeboten und für das Teilen von Ideen mit Kunden.

„Wir fügen Bilder direkt in unsere Angebote ein, betten aber auch Links zu freigegebenen Sammlungen ein, welche die Kunden in Picturepark sehen können“, erklärt Russell, „Die Bereitstellung von Bildern über Picturepark ermöglicht uns eine viel professio­nellere Präsentation als wenn wir die Aufnahmen nur als E-Mail-Anhänge versenden.“

Bilder machen ein Angebot farbig und attraktiv, aber ein Link führt zu einer immer aktuellen Sammlung von Bildern, welche das Unternehmen jederzeit verändern kann – auch nachdem das Angebot versandt wurde.

„Geteilte Sammlungen sind großartig, weil unsere Vertriebsmitar­beiter entscheiden können, was der Kunde sehen soll und was nicht. Und wir können sie mit einem Ablaufdatum versehen.“

Eine Wand aus Glas gibt dieser Erweiterung einer typischen Londoner Immobilie die ideale Verjüngungskur. Das Haus wird von natürlichem Licht durchflutet und wird damit der ideale Lebensraum für eine Familie. Die großen Schiebetüren öffnen den Raum vollständig für das Leben drinnen und draußen.

Ziele und Pläne

Cantifix ist seit Anfang 2012 Kunde von Picturepark, das die Picturepark Adaptive Metadata-Technologie in 2013 zur Verfügung gestellt hat. Cantifix prüft, inwieweit die adaptiven Metadaten das System noch nützlicher machen können.

Darüber hinaus plant Cantifix, die von Picturepark verwalteten Assets noch stärker in seine Website zu integrieren.

„Es gibt nichts, was wir an Picturepark kritisieren könnten. Wir müssen nur noch mehr lernen darüber, wie wir das System nutzen können, weil wir das Gefühl haben, das noch sehr viel mehr Möglichkeiten bestehen.“